Aktive Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Die Politik  in Berlin und Brandenburg hat den Mut verloren , an einer grundlegenden gemeinschaftlichen Perspektive für die Region zu arbeiten.

Sicher gibt es einzelne zukunftsweisende Gemeinschaftsprojekte. Diese können aber eine Strategie für die Gesamtregion nicht ersetzen. Die Initiative "Aktive Hauptstadtregion", die sich aus einem Arbeitskreis der Stiftung Zukunft Berlin gegründet hat, will sich mit dem Status quo nicht zufrieden geben und arbeitet an Ansätzen, die die Gemeinsamkeiten in der Region in den Vordergrund stellen.

Regionalverbünde

Regionalverbünde sind in Deutschland ein vielfach realisiertes Modell länderübergreifender Kooperation zum Vorteil aller Beteiligten. Die Zusammenarbeit beschränkt sich dabei nicht auf den öffentlichen Sektor. Diese Regionen sind im Gegenteil eine Kooperationsform, die jeder sinnvollen Zusammenarbeit offen steht. Insbesondere leben sie von den Impulsen aus der Zivilgesellschaft.

Die Länder Berlin und Brandenburg hatten 2006 eine gemeinsame "Metropolregion" beschlossen. Einiges ist seither passiert, in den Augen der Initiative "Aktive Hauptstadtregion" aber noch nicht genug. So steht im Jahr 2019  durch das Auslaufen des Solidarpakts für beide Länder eine völlig neue und schwierige Finanzlage bevor. Eine erfolgreiche Zukunft werden beide Länder nur gemeinsam erreichen. Die Verstärkung und die Verstetigung der Kooperation in der Region sind deshalb das Gebot der Stunde.

Vieles ist bereits erfolgreich auf den Weg gebracht. Zahlreiche Organisationen aus Berlin und Brandenburg arbeiten bereits zusammen. Viele öffentliche Einrichtungen, allen voran die Landesplanung, arbeiten für beide Bundesländer. Dass die Fusion zu einem gemeinsamen Land in den 90er Jahren gescheitert ist, sollte ein Ansporn sein, die Kooperation jenseits der Statusfrage zu verstärken.

Wirtschaft, Kultur und Gemeinschaftsgefühl


Als gemeinsame Organisation sollte sich die"Aktive Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg" vorrangig der wirtschaftlichen Entwicklung in beiden Ländern widmen. Dazu gehören auch ein auf diese Region gerichtetes Gemeinschaftsgefühl und der Wille, Aufgaben gemeinsam zu gestalten.

Ein weiteres Arbeitsfeld für die Hauptstadtregion sollte die vielfältige und mit unterschiedlichen Schwerpunkten versehene Kulturlandschaft Berlins und Brandenburgs sein. Sie ist sowohl für den „Binnenverkehr“ als auch für eine gemeinsame Außenwerbung interessant.

PBB unterstützt diese Initiative, weil sie die Notwendigkeit einer gemeinsamen Zukunftsplanung aufgreift und eine Entwicklung hin zu mehr Gemeinsamkeit der beiden Länder fördert.                               zum Papier der Initiative pdf (104)