Gemeinschaft in den Medien

Februar 2012
Berlins Finanzsenator Nußbaum zur Zukunft überschuldeter Bundesländer im Spiegel 6/2012:"...eine Fusion mit Brandenburg wird wieder zum Thema werden,...". Für ihn ist das Jahr 2020 ein "Schicksalsjahr für den deutschen Föderalismus", da dann die Schuldenbremse greife, der Länderfinanzausgleich und der Solidarpakt für die Ostländer auslaufe. Denkbar seien verschiedene Zusammenschlüsse z.B. auch des Saarlandes mit Rheinland-Pfalz, Bremens mit Niedersachsen oder Hamburgs mit Schleswig-Holstein.
PBB unterstützt diesen Vorstoß. Mehr dazu in der Presseerklärung  pdf

Oktober 2010:
Anlässlich einer Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des brandenburgischen Landtages am 26.10.2010 bedauert Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) während seiner Fest-Rede die gescheiterte Fusion der Länder Brandenburg und Berlin im Landtag.

September 2010:
Unternehmensverbände pochen auf Fusion: UVB-Präsident Burkhard Ischler mahnte anlässlich einer Festveranstaltung zum 60-jährigen Jubiläum des UVB "Berlin und Brandenburg brauchen eine Politik aus einem Guss". mehr

Sommer 2010:
Große Medienresonanz findet eine Initiative des SPD Unterbezirks Potsdam zum Thema "Zukunftsfähigkeit" der Region. In einem Antrag für den Landesparteitag fordert der Bezirk, dass sich die brandenburgische SPD für eine Metropolregion Brandenburg-Berlin einsetzt. mehr

Februar 2010:
Eine große Mehrheit der Brandenburger und Berliner Unternehmen wünscht sich eine zügige Fusion der beiden Länder. Dies ergab die jüngste Konjunktur-Umfrage im Auftrag der IHK Berlin, Potsdam, Cottbus und Ostbrandenburg. Die Unternehmer versprechen sich dadurch Vorteile beim Abbau der Bürokratie, der Optimierung der Infrastruktur und der Vereinheitlichung der Fördermaßnahmen. zur Umfrage

November 2009:
Die Stiftung Zukunft Berlin hat einen öffentlichen Appell an die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg gerichtet - seine zentralen Forderungen lauten: Das Gebiet um den künftigen Großflughafen BBI braucht ein einheitliches Management und eine einheitliche Vermarktung. zum Appell

September 2009:
"Mehrheit für Länderfusion"
- FORUM, Das Brandenburger Wirtschaftsmagazin, der IHK's Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam veröffentlicht ein Interview mit dem Veriensvorstand von Perspektive Berlin-Brandenburg. zum Beitrag

September 2009:
Prognos Zukunftsatlas Branchen 2009 bescheinigt Berlin und unmittelbarem Umland gute Chancen in Wachstumsbranchen. mehr

25.2.20009:
Die Diskussion um eine Neugliederung des Bundesgebietes ist neu entfacht. Vertreter der Spitzenpolitik, der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung diskutieren, Bild online hat eine Umfrage gestartet und in den Medien wird breit berichtet:

"So könnte Deutschland bald aussehen": Bild.de stellt u.a. Ideen des Chefs des Instituts für Wirtschaftsforschung, Klaus Zimmermann, vor und startet eine Online-Befragung bis zum 25. März 09 zum Thema Neugliederung  zum Beitrag

"Struck für Fusion von Bundesländern" titelt Focus.de die neu entfachte Diskussion um eine Neugliederung des Bundesgebietes. zum Beitrag

 

Führende Wirtschaftsvertreter der Region fordern ebenfalls eine gemeinsame Zukunft der Länder:

Burkhard Ischler, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und Siemens – Chef in Berlin, in einem Interview der Berliner Zeitung vom 4. September 2008:

Berliner Zeitung:
Die IHK beklagt, dass Brandenburg mit niedrigeren Steuersätzen die Firmen aus Berlin weglockt. Wie kann man das Problem lösen?

Burkhard Ischler:
„ ... es wäre nur sinnvoll, noch einmal einen Anlauf zu einer Länderfusion zwischen Berlin und Brandenburg zu unternehmen. So lange dies nicht möglich ist, sollte man zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig das Leben schwer machen.“

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Friedrich Schiller Universität Jena, SFB „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch“, 2. Deutsche Abgeordnetenbefragung:  
    
Über 70 Prozent der Landtagsabgeordneten in Brandenburg und in Berlin halten es für notwendig, Bundesländer zusammenzulegen, um die Leistungsfähigkeit des föderalen Systems der Bundesrepublik aufrecht zu erhalten.