Brandenburger und Berliner wünschen sich eine gemeinsame Zukunft:

55 Prozent der Brandenburger und  66 Prozent der Berliner wünschen sich eine gemeinsame Zukunkft - dies ist das Ergebnis einer akutellen Forsa-Studie.
68 Prozent der befragten Unternehmen in Berlin und Brandenburg wünschen sich eine Fusion der Länder - dies ist das Ergebnis des Konjunkturreportes 2009 der Industrie- und Handelskammern in Berlin und Brandenburg.

Dies sind exemplarisch nur zwei Ergebnisse, die die Projektgruppe 5 BLICKWINKEL, (fünf Diplomanden der Universität der Künste, Studiengang Wirtschafts- und Gesellschaftskommunikation), im Auftrag von Perspektive BerlinBrandenburg e.V. untersucht und jetzt präsentiert hat. Betreut wurde die Arbeit u.a. von Prof. Volker Riegger. Aufgabe war es herauszufinden, wie die Berliner und insbesondere die Brandenburger über eine gemeinsame Zukunft der beiden Bundesländer denken und daraus folgend, wie wieder Bewegung in die Diskussion zu bringen ist.

Aus den Resultaten ergibt sich für uns, dass die Diskussion um eine gemeinsame Zukunft verstärkt werden muss - wie wollen wir in unserer Region zukünftig leben und wie muss sie dafür gestaltet werden?

Im Wettbewerb der Regionen Europas darf Berlin-Brandenburg nicht ins Abseits geraten - die Akteure müssen sich diesem wichtigen Zukunftsthema stellen. Weitermachen wie bisher und die finanziellen Einbußen durch das Auslaufen des Solidarpaktes II im Jahre 2019 einfach ignorieren, oder wollen wir uns vorbereiten? Ist es nicht sinnvoller bei den anstehenden Neuverhandlungen als Bundesland mit dem Gewicht von rund 6 Mio. Einwohnern aufzutreten? Sollen die Länder in eine Metropolregion zusammengeführt werden oder ...?

Perspektive BerlinBrandenburg e.V. wird den Diskurs weiter vorantreiben - jetzt gilt es, die bereits vernetzten Akteure an einen Tisch zu holen und die Zukunft unserer Länder vorzubereiten.

zur Forsa-Studie
zum Konjunkturreport 2009